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Wissenswertes über Weine
Das
Etikett ist oft die einzige Informationsquelle für den Einkäufer
etwas über den Wein zu erfahren. In Deutschland werden die Angaben auf dem
Etikett durch das deutsche Weingesetz festgelegt. Die qualitative
Beschaffenheit und die Herkunft des Weines sind dadurch geschützt und
geben dem Kenner eine weitestgehende Sicherheit. Generell gilt, Wein muss
probiert werden. Nur wer beim kompetenten Winzer seines Vertrauens einkauft,
kann sicher sein, auch das zu bekommen was er probiert hat. |
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Auslese Ein
Prädikat das den dritten Rang von "Qualitätswein mit Prädikat"
bezeichnet. Die Auslese steht über dem Kabinett und der Spätlese.
Ausleseweine sind meist süße oder edelsüße Weine, mit 88
bis 100 Grad und mehr Oechsel. Für diesen Wein dürfen nur vollreife
Trauben verwendet werden. |
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Eiswein Ein
edelsüßer Wein, dessen Trauben bei starkem Frost, mindestens minus 7
Grad Celsius, gelesen werden und in gefrorenem Zustand gekeltert werden. In
Deutschland muss ein Eiswein mindestens die Qualität einer Beerenauslese
haben. |
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Kabinett Steht
für leichte Weine oder als Essensbegleiter mit unterschiedlichen
Oechsle-Graden je nach Anbaugebiet. In Deutschland zählt dieser zur
niedrigsten Kategorie von Prädikatsweinen.
Qualitätswein
mit Prädikat |
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Müller-
Thurgau Eine Kreuzung aus Riesling und Silvaner die 1882 entstand. Mitte
der 70er Jahre eroberte diese weisse Rebsorte den ersten Platz in der deutschen
Anbaustatistik. Die Traube liefert harmonisch, milden und süffigen Wein.
Der Wein hat einen sehr geringen Säureanteil und ist daher nur begrenzt
lagerfähig. |
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Perlwein Sind leicht
schäumende mit Kohlensäure versetzte Weine die nicht mehr als 2,5
Atmosphären Druck in der Flasche entwickeln und daher mit Kronkorken
verschlossen werden. |
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Riesling Dieser Wein
wird aus den wertvollsten Trauben "Königin der Rebsorten" hergestellt. Die
Traube wächst an der Mosel überwiegend in Steilhängen. Der Wein,
der aus dieser Sorte gewonnen wird, weist sich durch eine spätreifende
Rebsorte mit feinfruchtigen Aromen, erstklassiger Bekömmlichkeit, einer
rassigen Säure und langer Lagerfähigkeit aus. Der Riesling ist
einzigartig und genießt auf der ganzen Welt einen hohen Ruf. Dieser Wein
hat eine Lebensdauer bis zu 50 Jahren und
länger.
Qualitätswein b. A. |
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Spätlese Steht
für einen Prädikatswein der aus vollreifen Trauben und mindestens
mind. 80 Grad Oechsle Mostgewicht erzeugt wird.
Qualitätswein
mit Prädikat |
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Tafelwein Dieser muss
Mindestanforderungen an Oechsel erreichen. Tafel und Landweine werden
angereichert mit Zucker und brauchen keine Prüfnummer, sie können so
in Umlauf gebracht werden. Man kann auch Prädikatsweine und
Qualitätsweine als Tafelweine abstufen. |
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Qualitätswein Für die
Qualitätsweinherstellung werden Trauben verarbeitet, die von Natur aus
nicht so hohe Oechsle-Grade erreichen wie ein Kabinett-Wein, jedoch höher
als bei Tafel- oder Landweinen. Qualitätsweine müssen daher
angereichert werden, je nach Anbaugebiet ist die Anreicherung
unterschiedlich.
Prädikatswein In Deutschland wird der
Qualitätswein zusätzlich unterteilt, in solche ohne und mit
Prädikat. Die Prädikate sind vom Mostgewicht abhängig.
Prädikatsweine dürfen grundsetzlich nicht angereichert
werden.
Amtliche Prüfnummer Auf manchen Etiketten
befindet sich eine Amtliche Prüfnummer, nur in Deutschland existiert eine
Prüfung der Weine nach so strengen Kriterien. Erst nach Erteilung einer
Amtlichen Prüfnummer und der damit verbundenen Prüfung seitens der
Prüfbehörde dürfen "Qualitätsweine b. A." und
"Prädikatsweine" als solche in den Handel gebracht werden. |
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